Der "Macher-Mittwoch" - eine Funktion in 20 Minuten erklärt! (Thema: QR-Codes, 9. Dezember 2020)
3. Mai 2021

Behördengänge gehen auch digital!

Mehr Aufwand für Immobilienauskünfte als nötig?


Analog war gestern - wir stellen ein befreundetes StartUp vor: DocEstate.

Kauft man als Unternehmen oder Privatperson ein oder sogar mehrere Grundstücke, gibt es viele Aspekte, die es zu beachten gilt. Es besteht schnell die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Daher sollte, bevor nun die Planung beginnt, eine geeignete Informationsgrundlage geschaffen werden. Als Quelle dienen neben den Eigentümerangaben, insbesondere die zuständigen Behörden. Denn diese sind für die Verwaltung diverser Grundstücksdaten zuständig und stellen nicht nur aktuelle, sondern auch valide Informationen zur Verfügung. Zu den wichtigsten Auskünften gehören neben dem Bauplanungsrecht, Auszüge aus Baulastenverzeichnissen, Altlastenkatastern und Beitragsdatenbanken, welche allesamt eine erhebliche Wertminderung verursachen können. 

„Super effiziente Plattform, auf Knopfdruck Behördenauskünfte anfordern und wenige Stunden/Tage später erhalten - um sich parallel um das Kerngeschäft kümmern zu können. Tolle Erleichterung, prima Idee und Umsetzung!“

Florian Pfisterer, Projektmanager BEOS AG

Um die entsprechenden Dokumente zu bekommen, scheinen lästige Behördengänge und zahlreiche Telefonate unvermeidbar zu sein. Dies kostet Zeit und kann ziemlich nervenauftreibend sein, wenn man sich nebenbei auch noch mit vielen anderen Dingen bezüglich der Grundstücksplanung auseinandersetzen muss.  Hilfreiche Lösungen, wie die von dem PropTech DocEstate, ermöglichen es, diesen Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren. Hierbei handelt es sich um eine digitale Schnittstelle zwischen Antragstellern und Ämtern, die sämtliche Auskünfte online bereitstellt. 

So einfach gelingt es dem Antragsteller DocEstate zu verwenden.
Ein Grundstück – Viele Auskünfte

Doch welche Auskünfte werden überhaupt benötigt, um genaustens informiert zu sein?  Diese Frage gehört vermutlich zu den häufigsten Gestellen beim Grundstückserwerb.

Als Grundlage dient die Liegenschaftskarte, welche auch als Flurkarte, Katasterkarte oder Katasterplan bezeichnet wird. Sie stellt die Flure und Flurstücke sowie die darauf enthaltenen Liegenschaften maßstabsgetreu dar und ermöglicht die Einordnung sowie die Beurteilung der genauen Lage eines Grundstücks.

Auf Basis der Liegenschaftskarte, kann das zuständige Altlastenkataster, eine Altlastenauskunft erstellen, welche Informationen über mögliche Bodenbelastungen gibt. Genaugenommen versteht man im Immobilienwesen unter Altlasten Verunreinigungen der Flächen durch Gefahrenstoffe. Altlasten können eine erhebliche Wertminderung eines Grundstückes oder einer Immobilie verursachen, da oftmals mehr Erde ausgehoben und kostspielig entsorgt werden muss. 

Neben den Altlasten sollten auch die Baulasten berücksichtigt werden. Diese können eine starke Einschränkung für die Bebauung und ebenfalls für den Wert des Grundstücks bedeuten. So können beispielsweise Abstandsflächenbaulasten oder Zufahrtsbaulasten direkte Auswirkungen auf das Baufenster (Fläche, die bebaut werden darf) haben und die bebaubare Fläche reduzieren. 

Für die finanzielle Planung ist zusätzlich die Erschließungsbeitragsbescheinigung zu beachten. Diese ermöglicht den Einblick in potenzielle Zahlungsverpflichtungen, die noch Jahre nach der Fertigstellung einer Immobilie auftreten können und mit dem Erwerb auf den neuen Eigentümer übergehen. Hierzu zählen beispielsweise auch Erschließungsmaßnahmen, die dem Allgemeinwohl dienen, wie Straßenlaternen und Parkanlagen.

Keine Zeit für Behördengänge?

Da insbesondere im Rahmen von Erwerbs- und Bauprozessen wenig Zeit vorhanden ist, steht für Privatpersonen und Unternehmen Wichtigeres im Vordergrund, als den Behörden hinterherzutelefonieren und verschiedene Ämter aufzusuchen. Immerhin gibt es mehr als 15.000 heterogene Schnittstellen bundesweit und da erweist es sich als schwierig, den zuständigen Ansprechpartner zu identifizieren und zeitnah an die benötigten Auskünfte zu kommen. Das passende Angebot bietet hierfür das Unternehmen DocEstate. Mit unterschiedlichen Lösungen agiert es sowohl für Privatpersonen als auch Gewerbekunden als digitale Schnittstelle zwischen den Ämtern und Behörden.

Privatpersonen können die erforderlichen Behördenauskünfte dabei ganz einfach per Klick über den DocEstate-Shop bestellen. Für Gewerbekunden steht neben der innovativen Plattform Connect+, auch eine Systemanbindung zur Verfügung. Somit können Auskünfte wie die oben Genannten einfach automatisch beantragt und nach kurzer Zeit im persönlichen Datenraum abgerufen werden. Neben einer Zeitersparnis von rund 27 Stunden, gemessen an einer gewöhnlichen Gewerbeimmobilientransaktion, stehen die Auskünfte durchschnittlich 2 Wochen schneller zur Verfügung, im Vergleich gegenüber einer manuellen Beantragung ohne DocEstate

Zum Kundenstamm von DocEstate gehören neben Sparkassen und Volksbanken, insbesondere institutionelle Investmenthäuser sowie internationale Anwaltskanzleien und Maklerhäuser.   

Auch zukünftig lautet das Unternehmensstichwort weiterhin E-Government, um der Vision, Behördeninformationen per Mausklick zu erhalten, gerecht zu werden. Wer weiß, vielleicht sind analoge Prozesse dieser Art bald überhaupt nicht mehr notwendig?

LEA RÖHRIG
Marketing Managerin Content & PR
DocEstate GmbH
c/o Digitales Gründerzentrum
Werkstraße 2
63739 Aschaffenburg

Wenn Du mehr über das PropTech erfahren möchtest, besuche einfach die Webseite von DocEstate:  https://www.docestate.com/