„Mir hat es gereicht. Wir müssen so viele Informationen verarbeiten – WhatsApp, Architekten-Plattformen, E-Mails, Pläne. Es war einfach zu viel. Es musste ein Tool her, wo wir alles zentral speichern.”
Christian Weimbs ist kein Theoretiker. Wenn du ihn in seinem Betrieb WERKGUT in Montabaur besuchst, merkst du schnell: Hier trifft Tradition auf echte Wachstumsmentalität. Seit 1995 ist der Fliesenlegermeister im Geschäft und hat ein Team aus 13 Fachkräften aufgebaut, das heute weit über den Westerwald hinaus von Frankfurt bis Düsseldorf für Qualität steht.
Egal, ob es sich um exklusive Privatbäder oder eine 10.000 Quadratmeter große Halle handelt. Christian hat seinen Betrieb so aufgestellt, dass er heute Projekte realisieren kann, vor denen andere Betriebe seiner Größe kapitulieren würden.
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Du kannst dir auch das komplette Gespräch mit Christian Weimbs in unserem Podcast Bauimpulse anhören.
Früher war es wie in so vielen Betrieben: Informationen flossen über alle Kanäle – nur nie da zusammen, wo man sie brauchte. Der Auslöser für das Umdenken war eine klassische Baustellen-Katastrophe: Eine Kundin hatte die Handynummer eines Mitarbeiters, man schickte sich Nachrichten per WhatsApp hin und her. Als der Kollege in den Urlaub ging, wusste der Rest vom Team nichts von den Absprachen. Das Ergebnis? Bad und WC wurden in den jeweils falschen Farben gefliest.
„Mir hat es gereicht. Wir müssen so viele externe Informationen verarbeiten – WhatsApp, E-Mails, Architekten-Plattformen, Pläne. Es war einfach zu viel. Es musste ein Tool her, wo wir alles zentral speichern.“
„Wie ich das erfahren habe, habe ich irgendwann gesagt: Mir reicht es“, erinnert sich Christian. Das Problem war nicht das handwerkliche Geschick, sondern das Informations-Chaos. Ob WhatsApp, E-Mails oder der klassische Anruf – die wichtigen Details waren überall verstreut, nur nicht da, wo sie gebraucht wurden. Auf der Baustelle sorgte das für Suchzeiten und Fehler, die einfach nur Nerven und echtes Geld kosteten. Wenn das Unternehmen weiter wachsen soll, muss das Chaos vom Tisch.
Christian suchte nach einem Weg, die tägliche Flut an Infos in den Griff zu bekommen, ohne dass sein Team im Büro erstickt. Der entscheidende Punkt für MemoMeister war die gezielte Kommunikation. Statt unübersichtlicher WhatsApp-Gruppen, in denen jeder alles lesen muss und die laut Christian „sicherlich unproduktiv“ sind, wird die Info heute genau dort platziert, wo sie hingehört.
So sieht das im Alltag aus:
Für Christian ist die App heute weit mehr als ein technisches Tool – sie ist sein zentrales Führungsinstrument, das „offene Enden“ in seinem Kopf schließt. Werkgut ist heute zu 100 % papierlos – sogar bis in Christians privaten Bereich.

Was Christian heute mit 13 eigenen Leuten und einem festen Stamm an Nachunternehmern stemmt, ist fast unglaublich: Über 40 offene Projekte gleichzeitig. Mit nur zwei Mann im Büro wickelt Christian im Schnitt 44 bis 49 Projekte gleichzeitig ab. Das klappt nur, weil er die Aufgaben im Team neu verteilt hat und die digitale Projektakte sozusagen der verlängerte Arm des Meisters ist.
Christian hat Mitarbeiter, die seit 27 Jahren bei ihm sind. Körperlich wird der Job bis 67 hart. Heute arbeiten diese Profis als Vorarbeiter, führen mit dem Tablet bis zu 15 Nachunternehmer auf Großbaustellen und sichern die Qualität, ohne selbst jeden Quadratmeter kleben zu müssen.
Projektleiter und Architekten lesen bei ihm einfach per Link mit. Sie sehen die Fotos der Abdichtung und den Fortschritt, ohne dass Christian ständig hinfahren muss. „Wir sind am Point of Sale, ohne selber da zu sein.“
Früher wurde über Stunden diskutiert. Heute nutzen sie ein digitales PDF-Formular, das Material und Zeiten direkt zusammenrechnet. „Wir werden von Architekten gefeiert, weil da unten eine klare Zahl steht. Da gibt es keine Diskussionen bei der Schlussrechnung mehr.“

Das ist die wichtigste Erkenntnis für Christian Weimbs: Wenn man strukturiert vorgeht, gewinnt man an Selbstsicherheit. Wenn man weiß, dass alle Infos abgelegt sind und man sie nicht mehr im Kopf behalten muss, werden die Kapazitäten frei für echtes Wachstum.
Digitale Struktur ist kein Selbstzweck, sondern sie schafft die nötige Sicherheit für den unternehmerischen Erfolg. Wenn du deine Daten im Griff hast, kannst du auch größere Projekte mit weniger Stress und weniger Personal im Backoffice stemmen.
„Ich habe 1994 meinen Meister gemacht. Damals hieß es: Für alles brauchst du einen teuren Experten. Aber wenn man sich nicht selbst um seine Strukturen kümmert, bezahlt man am Ende nur andere und verdient selbst kein Geld mehr. Setzt euch mal eine halbe Stunde hin, nutzt digitale Hilfsmittel oder MemoMeister und baut euch euer eigenes System. Es ist heute so leicht wie nie, Geschwindigkeit aufzunehmen.“
Wenn du wie Lukas keine Lust mehr hast, wertvolle Zeit mit dem Suchen von Fotos zu verschwenden oder die Doku als unbezahlte Zusatzleistung am Wochenende nachzuholen, dann hol die Dokumentation endlich aus der „unsexy“ Ecke.
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